Mit dem sechsten Platz kehrten die Klötzer Schüler der Wettkampfklasse II vom diesjährigen Regionalfinale im Basketball des Wettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ aus Magdeburg in die Heimat zurück.

Das altmärkische Team unter der Leitung von Uwe Stephan hatte sich in der Gruppe B zunächst mit dem Norbertusgymnasium und der IGS Hildebrandt aus Magdeburg auseinander zu setzen.

Den ersten Gegner, das Nobertusgymnasium, hatten die Klötzet aus dem Vorjahr noch in schlechter Erinnerung. Damals wie heute war das Match eine klare Sache für die Gastgeber. Diesmal gab es „nur“ eine 11:36-Niederlage. „Spielerisch waren die Magdeburger klar überlegen und zeigten uns die Grenzen auf“, so Stephan.

Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen die IGS Hildebrandt. Das war nichts für schwache Nerven und zartbesaitete Gemüter. Die Magdeburger, klar körperlich überlegen, ließen die Muskeln spielen, gingen gleich mit 2:0 in Führung und lieferten dann eine wahre Flut an unsportlichen Fouls ab, so dass innerhalb kürzester Zeit die Klötzet Jungs viermal mit der Wand oder dem Parkett Bekanntschaft machten. Doch die beiden Schiedsrichterinnen waren in der Regelauslegung sehr großzügig. Zur Halbzeit lagen die Altmärker jedoch nur mit 7:8 hinten, obwohl sie sich in dieser Phase des Spiels über 15 Chancen erarbeiteten. Nach der Pause dann sogar die erste Führung (9:8), doch der Bruch im Spiel sollte folgen. Wieder ging einige Zeit gar nichts mehr. „Am Ende eines Spieles, dass wir eigentlich hätten gewinnen müssen, stand es 17:24″, so Uwe Stephan.

Damit ging es als Gruppenletzter in das Spiel gegen das Privatgymnasium Stendal um Platz fünf. Auch hier gab eine klare Rollenverteilung, denn ein großer Teil der Stendaler Spieler ist beim BBC aktiv.

Am Ende stand eine 11:33-Niederlage der Purnitzstädter an der Anzeigetafel. Das bedeutete somit den sechsten Platz. Trost gab es aber noch vom Gegner, der sich ebenfalls mehr ausgerechnet hatte. „Wer spricht später schon vom Vorletzten, an den Letzten wird man sich erinnern“, so Stephan.

Dann gab es doch noch Grund zur Freude und auch die Urkunde, die der insgesamt beste Spieler (nicht nur wegen seiner 20 Punkte), Hermann Lenz, unter dem fairen Beifall aller Teams entgegen nahm.

Klötze (Jungen WK II): Julian Augusti, Hermann Lenz (20 Pkt), Korbinien Mittelstedt (2), Jan Hetfleisch (6), Justin Lindemann (3), Felix Gollnow, Bastian Schulze, Nils Schulz (1), Julien Schulz (3), Leon Kornell, Christopher Naundorf.

Und die mitgereisten Mädchen der Wettkampfklasse III bekamen auch eine Urkunde, obwohl sie gar nicht gespielt haben. Wie geht das eigentlich? Die Frage ist uiemlich schnell und einfach zu beantworten. „Sie bilden das einzige Team in der Region in dieser Altersklasse – eigentlich traurig. Ob wir dann im Landesfinale im Februar nächsten Jahres in Wolmirstedt antreten? Mal sehen“, lässt Uwe Stephan eine Finalteilnahme der Mädchen noch offen.

Klötze (Mädchen, WK III): Emilia Borowicz, Eriglesia Gjuci, Jenny Hempel, Fabiene Schneemann, Oliwia Magowska, Jule Voigt, Sarah Haertel.

Platz sechs für die Jungen – Mädchen im Landesfinale

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