Zum zweiten Mal nach 2001 ist Winterfeld Austragungsort des 21. Volkswandertages des Kreissportbundes (KSB) Altmark West. Am 7. September ab 9.30 Uhr wird die Umgebung von Winterfeld zu Fuß oder mit dem Rad erkundet.

Von Henning Lehmann VOLKSSTIMME

Die Organisatoren freuen sich auf den 21. Volkswandertag des Kreissportbundes am 7. September in Winterfeld. Der ortsansässige Sportverein um seinen Vorsitzenden Marno Schulz (3. von links) hat neben den verschiedenen Rundkursen auch ein unterhaltsames Programm im Nachgang auf die Beine gestellt. Foto: Henning Lehmann VOLKSSTIMME

Winterfeld l Revierförster Lutz Kuhfahl und die Mitstreiter vom Sportverein Winterfeld um Vereinschef Marno Schulz und Geschäftsführer Hans-Joachim Schwerin versprechen eine Rad- und Wanderroute durch eine wunderschöne Natur. Das sagten die Mitorganisatoren jetzt während eines Pressegespräches vor Ort. Zudem wartet auf die Besucher am 7. September nach dem sportlichen Teil am Winterfelder Tennisheim jede Menge Unterhaltung. Neben den Klötzer Jagdhornbläsern treten die vereinseigenen Tanzmäuse auf. Auch die Käcklitzer Voltigiergruppe unter Regie von Claudia Constabel sind am 7. September mit dabei.

Start und Ziel ist das Winterfelder Tennisheim

Die eigentliche Radtour über 26 Kilometer sowie die Wanderung über die Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecke beginnt um 9.30 Uhr. Doch bevor der Start zum Rundkus erfolgt, wird Cordula Röhl-Radtke die Teilnehmer mit einer zünftigen Gymnastik erwärmen. Dabei beginnt die Radwanderung am Tennisheim und führt über Apenburg, Hohentramm nach Stapen und dann nach Klein Gischau. Dort stoppt der Tross und legt eine kleine Rast ein. Nach dem Zwischenaufenthalt geht es nach Hagen, Altensalzwedel sowie Saalfeld, Baars über Recklingen zurück zum Winterfelder Tennisheim.

Die zehn Kilometer lange Wanderstrecke startet ebenfalls am Winterfelder Tennisheim. Dann steuern die Wanderer Recklingen und das traumhafte, im Volksmund als „Köhe“ bezeichnete Landschaftsgebiet mit den weiten Wiesen und Gräben in westlicher Richtung hinter dem Dorf an.

Auch die Wanderfreunde dürfen sich stärken, bevor sie dann wieder zurück in Richtung Recklingen wandern und das Winterfelder Tennisheim als Ziel vor Augen haben. Je nach Bedarf soll es am 7. September auch noch eine Nordic-Walking-Runde über fünf Kilometer geben. Je nach Interesse und Teilnehmer wird der Kurs vor Ort festgelegt.

Dass Winterfeld zum zweiten Mal den Volkswandertag ausrichtet, sieht der Geschäftsführer des Kreissportbundes Altmark West, Peter Böse, nicht als Problem. „Wir haben in den zurückliegenden 20 Jahren alle schönen Gegenden im Altmarkkreis bedient und den Teilnehmern die Heimat und die Natur nähergebracht. Ich bin sehr dankbar, dass der SV Winterfeld den Volkswandertag zum zweiten Mal ausrichtet“, betonte der KSB-Geschäftsführer. Zudem betonte Böse, dass es nach 20 Jahren schwieriger wird, Vereine zu finden, die diese beliebte Sportveranstaltung ausrichten. Da blieben, so der Geschäftsführer, Dopplungen in den kommenden Jahren nicht aus. Mit dem Volkswandertag begann alles 1999 in Klötze. Dort trafen sich die Wanderfreunde zur ersten Veranstaltung auf Initiative des im Vorjahr verstorbenen Manfred Lietze. Zum Jubiläum 2018 gab es nach 1999 in Klötze eine Wiederholung des Events.

Weit mehr als 100 Starter werden erwartet

Auch wenn es am 7. September schon die 21. Auflage des Wandertages in Winterfeld gibt, ist das Interesse in der Bevölkerung ungebrochen. Denn bei allen Veranstaltungen in der Vergangenheit kamen immer weit über 100 Starter. Die werden auch in Winterfeld erwartet. „Bewegung an frischer Luft in der wunderschönen Natur ist eine gute Sache“, betonte der Vorsitzende des Kreissportbundes, Lutz Franke. Er konnte für das Ereignis auch die AOK als Partner gewinnen. Wie die Gebietsleiterin Gabriele Vogt-Alberts sagte, ist die Krankenkasse seit Jahren ein fester Partner des Volkswandertages. Auch am 7. September würden die Mitarbeiter mit einem Stand vertreten sein und den Teilnehmern die obligatorischen Äpfel überreichen. Ob dort auch Blutdruckmessungen vorgenommen werden, ließ Vogt-Alberts noch offen.

Der Sportverein Winterfeld mit seinem Vorsitzenden Marno Schulz freut sich über die Ausrichtung der 21. Auflage. Gemeinsam mit dem zuständigen Revierförster Lutz Kuhfahl wurden in der Vergangenheit bereits die unterschiedlichen Strecken abgefahren und kontrolliert.

Wie Marno Schulz informierte, wurde die Radwanderstrecke von ihm persönlich mit dem Fahrrad begutachtet. Dabei sei ein Abschnitt nicht befahrbar gewesen und es sei eine andere Streckenführung ausgesucht worden, die jetzt alle Teilnehmer auch befahren können, so der Vereinsvorsitzende.

Damit steht dem Start zum 21. Volkswandertag am 7. September in Winterfeld eigentlich nichts mehr Wege. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

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