Kinder- und Jugendspiele des KSB im im Stand-Up-Paddling

Start zum zweiten Perlencup auf dem Arendsee. 35 Stand-Up-Paddler glitten um die Wette übers Wasser. Für die Besten gab es den Altmarkhaie-Pokal und Medaillen.

Sommer, Sonne, Strand und dazu ein schnittiges Board mit Paddel: 35 junge Wassersportler nutzten am Sonnabend diese Voraussetzungen für ihren Wettkampf am Schramper Eck. Vor dem Badestrand gingen sie an den Start zum zweiten Perlencup. Den eröffnete Vorsitzender Maik Grimm vom Wassersportverein im Rahmen der Kinder- und Jugendspiele des Kreissportbundes Altmark West. Die Stehpaddler bekamen Medaillen und die Besten Pokale der „Altmarkhaie“, wie sich die Vereinsmitglieder nennen.

Diese holten sich nach spannenden Wettkampfläufen über jeweils 200 Meter bei der Schüler-C-Klasse Mia Kral bei den Mädchen und Ben Leon Knorr bei den Jungen. Dabei war der Vorsprung, den Leon Knorr vorlegte, enorm und zeigte sein sportliches Können und seinen Trainingsfleiß auf seinem Board.

Balance halten nicht leicht, Sturz ins Wasser erfrischt

Aber auch alle anderen bewiesen Talent und Geschicklichkeit beim Dahingleiten auf dem schmalen Brett. Bestzeiten erreichten bei den Schülern Liam Schernikau, Stella Cioch, Jonathan Kleinau, Marie Faust, bei der Jugend Luca Sodnik, Anne Brunen und bei den Erwachsenen Tim Herrmann, Steven Knorr, Stephanie Knoche und Tom Kral.

Dass das Halten der Balance gar nicht so leicht ist, zeigten einige Stürze in den See. Das war aber angesichts der Wassertemperatur von 21 Grad (25 Grad an der Luft) nicht so schlimm und eher eine willkommene Abkühlung. Die Erfahrung machte auch Maik Grimm selbst, als er zu seinem Lauf gegen die männliche Konkurrenz über eine 400-MeterDistanz startete.

„Für uns steht aber ohnehin der Spaß am Sport und der Bewegung auf dem Wasser im Vordergrund und nicht allein der Leistungsgedanke“, betonte er. Mit der Trendsportart angefangen hatte sein Verein schon lange vor Corona. „Aber nun ist das für uns eine gute Alternative zum Drachenboottraining“, bekannte er. Das sei vor allem Corona geschuldet gewesen, weil im Drachenboot die Abstände nicht einzuhalten seien. Anders als beim Stehpaddeln, wo jeder allein auf seinem Board stehe.

Das Stand-up-Paddling sei so beliebt, dass viele sich dabei profilieren und als echte Talente erweisen würden. Ein weiterer Beweis dafür ist die Arbeitsgemeinschaft, welche der Wassersportverein mit der Ganztags- und Gemeinschaftsschule Theodor Fontane anbietet. Auch deshalb werde der Verein im September die erste Landesmeisterschaft im Stand-Up-Paddling (SUP) am Arendsee ausrichten. Aber mittlerweile sei auch das Drachenboot-Training wieder möglich.

Quelle: Von Helga Räßler VOLKSSTIMME

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