Der 90-jährige Horst Staaks trug sich in das Goldene Buch der Hansestadt ein

„Es waren sicherlich auch anstrengende Jahre. Aber es waren auch sehr, sehr schöne Jahre.“ Die Rührung war Horst Staaks anzumerken, als er anlässlich seines 90. Geburtstags mit einer kleinen Feierstunde überrascht wurde. Im Seniorenzentrum Vita wurde der Gründer des Behinderten- und Rehabilitationssportvereins Salzwedel (BSV) von seinem Nachfolger Norbert Block und Weggefährten wie Hans-Jürgen Ostermann als Vorsitzender des Behindertensportverbandes sowie Rosemarie Zwer und Klaus Wollweber überrascht.

Horst Staaks trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein. An seiner Seite Tochter Barbara.
Foto: Stadtverwaltung Hansestadt Salzwedel

Horst Staaks ist ein Urgestein in der Sportszene der Hansestadt. Vor allem durch sein Wirken als Vorsitzender des BSV. Dieser wurde von Staaks am 21. September 1991 im Werner-Seelenbinder-Stadion gegründet. 1992 schob der Jubilar bereits das erste Integrationssportfest im Rahmen der Aktion Sorgenkind an. Umtriebig blieb er weiterhin, so ist die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung ein Höhepunkt in seinem Wirken. Doch daneben hat er viel mehr bewegt und bewirkt, wie Rosemarie Zwer deutlich machte. Sie dankte dem begeisterten Fan des Boxsports. „Das tue ich stellvertretend für die Eltern von Kindern mit einem Handicap, die von Horst Staaks gefördert und gefordert wurden. Diese und auch die Rentner der Hansestadt Salzwedel haben Staaks viel zu verdanken“, sagte Zwer. Norbert Block hob ebenfalls den Einsatz Staaks für Menschen mit Behinderung hervor. Und Hans-Jürgen Ostermann erinnerte an seine Zeit als Landrat, in der der nun 90-Jährige oft bei ihm „auf der Matte stand“.

Neben den Gratulationen zum Geburtstag gab es noch eine ganz besondere Ehrung, die der stellvertretende Bürgermeister der Hansestadt, Olaf Meining, vornahm. Denn Horst Staaks trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. „Damit verbunden sind unser Dank und die Anerkennung für das dauerhafte und nachhaltige Wirken“, betonte Olaf Meining in seiner Laudatio.

Der Jubilar war sichtlich überrascht und erfreut, als er sich eintrug. An seiner Seite war Tochter Barbara, die feststellte: „Irgendwie hat ja jeder entweder bei meinem Vater Sportunterricht gehabt oder mit ihm gemeinsam im Sportverein gewirkt. Das ist toll.“

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