Altmarkkreis Salzwedel investiert 250 000 Euro in marode Anlage am Arendsee

Michael Pawelski baggerte den Untergrund der alten 400-Meter-Bahn aus. Der Schotter im Rondell ist bereits verschwunden. Foto: Helga Räßler - Volksstimme

Michael Pawelski baggerte den Untergrund der alten 400-Meter-Bahn aus. Der Schotter im Rondell ist bereits verschwunden. Foto: Helga Räßler – Volksstimme

Arendsee (hrl) l Großbaustelle Sportplatz Arendsee: Mit schwerer Technik werden die Relikte aus DDR-Zeiten auf dem Areal an der Alten Poststraße abgerissen. Betonbordsteine entlang des einstigen 400-Meter-Rundkurses, Fundamente der maroden Weitsprung-Kugelstoßanlagen sowie Uraltpflaster und Schotter verschwinden. Gestern kofferte der Bagger von Michael Pawelski den Untergrund des Platzes aus. Hier soll später eine neue Tartanbahn angelegt werden.

Quelle: Volksstimme

Auf Fußballfeld wird Rollrasen verlegt

Der Plan sieht außerdem in der Mitte ein Fußballfeld vor, auf dem Rollrasen verlegt wird. Gleich daneben ist ein kleineres Volleyballfeld vorgesehen.

In der Ecke Richtung Schulgebäude wird Platz für die Kugelstoßanlage angelegt. Weitsprung ist auf der Seite Richtung Straße zwischen Rondell und der bereits vor drei Jahren erneuerten 100-Meter-Laufbahn. Ein Pflastergehweg trennt diese vom Rondell.

Aber bevor mit der Neugestaltung begonnen werden kann, ist noch Abrissarbeit zu erledigen. Eine alte Heizungsrohranlage, eine Klärgrube und andere Betonreste müssen eliminiert werden.

Den Bauschutt und Erdaushub transportierte Ralf Worczewsky mit dem Lkw ab zum Zwischenlager am alten Pennyparkplatz.

Erst nach den Sommerferien Ende August ist laut Baufirma Lahmann aus Schrampe frühestens der Sportplatz wieder für Grund- und Sekundarschüler benutzbar. Das traditionelle Sportfest am Kindertag am 1. Juni muss entweder ins Wasser fallen oder am Strand oder am Harper Weg durchgeführt werden.

Trotzdem sind alle froh über die Baumaßnahme, die eine moderne Anlage zum Ergebnis hat. Dafür investiert der Altmarkkreis Salzwedel rund 250 000 Euro. Damit ist das Areal komplett: Die ebenfalls vom Kreis sanierte Turnhalle, die von der Kommune mit Fördermitteln modernisierte Grundschule und die von der Stadt errichtete neue Kindertagesstätte Seeperle bilden zusammen mit der Fontane-Gemeinschaftsschule ein Ensemble, das sich sehen lassen kann.

Einzige Störfaktoren sind die marode Schulstraße und die leeren, verwahrlosten Wohnblocks dort.

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