Festveranstaltung im Salzwedeler Kulturhaus / Größte Bürgervereinigung im Altmarkkreis Salzwedel


Zum Abschluss standen alle aktiven und ehemaligen Mitglieder und Mitarbeiter des KSB-Vorstandes und der Geschäftsstelle auf der Bühne. Foto: Thomas Koepke VOLKSSTIMME

Genau 25 Jahre nach der Gründung des Kreissportbundes Altmark West am 10. Mai 1994 im Kalbenser Kulturhaus feierte der KSB am vergangenen Freitag sein 25-jähriges Bestehen. Im Salzwedeler Kulturhaus blickten am vergangenen Freitag die Mitglieder und Gäste des KSB auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

Von Marco Heide VOLSSTIMME

Salzwedel l Erfolg im Sport definiert sich nicht nur über Titel, sondern auch über die gesellschaftlichen Erfolge. Seit 25 Jahren engagiert sich der Kreissportbund Altmark West für Athleten im Kreis. Bei der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des KSB am vergangenen Freitag im Salzwedeler Kulturhaus blickte Lutz Franke, Vorsitzender des Sportbundes, mit den Gästen auf das Erreichte seit 1994 zurück.

„Sie sind eine große Stütze des Landessportbundes“, sagte LSB-Vizepräsident Dirk Meyer. Während seiner Rede lobte Meyer den Organisationsgrad. 18,41 Prozent der Einwohner des Altmarkkreises sind Mitglied im KSB, der landesweit Spitze ist.

Damit der Kreissportbund seine Arbeit, beispielsweise der Sportstättenbau, die Organisation von Veranstaltungen und das Vorhalten professioneller Beratungsstrukturen für den Breitensport, erfolgreich weiterführen kann, ist eine langfristig sichere Finanzierung notwendig. Matthias Baumann, stellvertretender Landrat, freute sich während seiner Ansprache deshalb besonders, dass der Altmarkkreis Salzwedel seine finanzielle Unterstützung nicht nur fortsetzt, sondern auch ausbaut. Einen Tag vor der Festveranstaltung unterzeichneten Landrat Michael Ziche und Lutz Franke den neuen Zuwendungsvertrag für die Sportförderung im Landkreis. Der Sockelbetrag wurde von 38.795 auf 40.000 Euro erhöht. Beitrag je Mitglied im KSB steigt von 5 auf 6 Euro.


Die Fanfarengarde Salzwedel eröffnete das Jubiläumsfest des Kreissportbundes mit einem kleinen Konzert vor und im Foyer des Kulturhauses.

„Der Sport kann helfen, Vorurteile abzubauen, Minderheiten zu integrieren und Werte zu vermitteln. Wer Sport treibt, lernt Regeln zu akzeptieren, den Gegner zu achten, Erfolge zu genießen und Niederlagen zu verarbeiten – wie wichtig das insbesondere für Kinder und Jugendliche ist, wissen wir alle“, machte Matthias Baumann deutlich, dass Investitionen in den Sport auch Investitionen in das gesellschaftliche Zusammenleben sind.

Doch noch wichtiger als das Geld ist die Zeit, die die vielen Ehrenamtlichen, die oft gar nicht auf dem Feld und damit im Rampenlicht stehen, investieren. Das 25. KSB-Jubiläum bot den perfekten Rahmen, um einigen Engagierten Dank zu sagen.


Unter den Augen von KSB-Vorsitzenden Lutz Franke (v.l.), dessen Stellvertreter Eckhard Schulz, KSB-Geschäftsführer Peter Böse und LSB-Vize Dirk Meyer trug sich Lothar Schulz in das Ehrenbuch des Landessportbundes ein. Fotos: Marco Heide VOLKSSTIMME

Die höchste Auszeichnung erhielt an dem Abend Lothar Schulz vom SV Eintracht Chüden. Wie LSB-Vize Dirk Meyer während der Laudatio feststellte, hat Schulzes Engagement für den Sport begonnen, bevor Meyer überhaupt geboren war. Für seinen mittlerweile mehr als 40 Jahre andauernden ehrenamtlichen Einsatz für den Sport durfte sich Lothar Schulz in das Ehrenbuch des Landessportbundes eintragen. Er ist damit das neunte Mitglied des KSB Altmark West, das diese Auszeichnung bisher erhalten hat.


Olaf Ollendorf (Zweiter v.l.), Steffen Klask und Katrin Pfannenschmidt erhielten die Ehrennadel des LSB in Silber und Bronze. Nicht anwesend war Katrin Dömland

Helmut Hardenberg (Dritter v.l.), Ute Juschus, Uwe Pape und Helmut Wienert nehmen ihre Auszeichnungen entgegen.

Die Ehrennadel des KSB können sich künftig Carsten Borchert (Zweiter v.l.), Uwe Bartels und Heinrich Piep anstecken.

Im Foyer des Salzwedeler Kulturhauses war eine kleine Ausstellung zur 25-jährigen Geschichte des Kreissportbundes zu sehen.

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